Corona-Krise: Geänderte Praxisabläufe und Informationen – Tests – Abstrich (PCR) und Antigen-Schnelltest-, Schutzmaßnahmen (NPI)

INFEKTSPRECHSTUNDE

Wir tragen Mundschutz und begegnen Patienten mit Infekten und nicht auszuschließendem Verdacht auf COVID-19 in Schutzausrüstung (Kittel, Mundschutz und ggf. Schutzbrille, Handschuhe) zeitlich und örtlich separiert von Nichtinfektpatienten.

TESTEN

Wir entnehmen Abstriche auf SARS-CoV2 vor allem bei Patienten mit Symptomen. Das sind in erster Linie Atemwegssymptome, aber bei hohem Infektgeschehen (hoher Inzidenz an SARS-CoV2-positiv Getesteten) auch bei jeglichen anderen Infektzeichen.

Wir führen Antigen-Schnelltests durch auf SARS-CoV2.

Dies aber nur in besonderen Situationen wie bei Reihentestungen, Testungen des eigenen Personals – wir testen uns im Team 1x wöchentlich – oder im Auftrag des Gesundheitsamts.

Selbstverständlich können sie eine Schnelltestung mit Beratung auf eigenen Wunsch durchführen lassen und selbst bezahlen.


Wir bitten alle Patienten, um diese Abläufe selbst ordnen und leiten zu können, vor Betreten der Praxis bei Infektzeichen die Praxisklingel neben der Praxiseingangstür links zu drücken und sich damit dem Team bemerkbar zu machen. Wir holen Sie dann an der Praxiseingangstür vor dem Hauseingang ab und klären mit ihnen das weitere Vorgehen ab.

Die Ansteckungsgefahr bleibt bestehen, wir werden mit dem Coronavirus in Zukunft leben und vor allem Risikopersonen entsprechend schützen.

Unsere Hoffnung ruhen heute (Stand 09.12.2020) auf der nächsten wirksamen Maßnahme gegen eine Erkrankung durch das Coronavirus (SARS-CoV2) auf der Impfung gegen das Virus.

Mittels mobilen Impfteams und in einem Impfzentrum, das in Eggenfelden in der Rottgauhalle Platz gefunden hat, werden spätestens ab Januar 2021 – frühestens sobald Impfstoff eingetroffen ist – die ersten Personen geimpft werden.

Dies werden entsprechend den Empfehlungen der STIKO (Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts) Altenheimbewohner und pflegerisches und medizinisches Personal, dannRisikopatienten, also Patienten mit Bluthochdruck, KHK, COPD, Diabetes und dabei die Älteren zuerst sein.

Weiterhin sinnvoll und notwendig: Maßnahmen entsprechend der AHA-AL-Regel

An oberster Stelle und uns allen ungewohnt, wenn wir unsere Nächsten “drücken” oder ihnen oder anderen “Lieben” wenigstens die Hand schütteln oder ein anderes Zeichen des Willkommenheissens oder der Begrüßung schenken wollen, ist das Abstandhalten (1,5m). Wir übernehmen so Verantwortung und schützen uns selbst und unsere nächsten Risikopersonen vor Ansteckung mit einer gefährlichen Erkrankung.
H steht für Hygienemaßnahmen wie Händewaschen und Händedesinfektion.

A weiterhin für Alltagsmaske.

Der Mund-Nasen-Schutz bleibt eine Maßnahme zum Schutz vor vor- oder asymptomatisch Infizierten und natürlich symptomatisch Infizierten, die noch nicht isoliert sind.

Am sichersten ist die Maßnahme, wenn wir alle den Mund-Nase-Schutz tragen und uns verhalten, als wenn wir alle infiziert seien.

L steht für Lüften. Wir lüften unsere Praxisräume im Winter möglichst alle 20 Minuten 3 Minuten lang quer.

Schließlich A wieder für Corona-Warn-App. Diese ist eine weitere wichtige Möglichkeit, erhöhte Ansteckungswahrscheinlichkeit – insbesondere Ansteckung an vor- oder asymptomatisch Infizierten zu erkennen.

Besuche in Altenheimen sind weiterhin reglementiert.

Hausbesuche bei meinen Altenheimpatienten erfolgen nach wie vor, aber eher nur bei medizinischer Notwendigkeit und weniger regulär.

Die neuesten FAQ´s (häufig gestellte Fragen) des Robert-Koch-Institutes auf der Seite des BZgA Infektionsschutz.de (Aktualisierung vom 03.07.2020), auch mit Informationen in arabischer und englischer Sprache.

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-alt/fragen-und-antworten/sich-und-andere-schuetzen.html

09.12.2020 Dr. med. Anton Wartner

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