Corona-Krise: Geänderte Praxisabläufe und Informationen

Wir tragen Mundschutz und begegnen Patienten mit Infekten und nicht auszuschließendem Verdacht auf COVID-19 in Schutzausrüstung (Kittel, Mundschutz und ggf. Schutzbrille, Handschuhe) zeitlich und örtlich separiert von Nichtinfektpatienten, so gut es geht. Wir entnehmen Abstriche auf CoVid-19 und unterstützen das bayerisches Testangebot vom 01. Juli 2020, indem wir auch bei vor- und asymptomatischen Patienten Abstrichentnahmen durchführen.

Wir bitten alle Patienten, um diese Abläufe selbst ordnen und leiten zu können, vor Betreten der Praxis bei Infektzeichen die Praxisklingel neben der Praxiseingangstür links zu drücken und sich damit dem Team bemerkbar zu machen. Wir empfangen Sie dann an der Praxiseingangstür vor dem Hauseingang.

Die Infektpraxis in Pfarrkirchen hat ihren Betrieb mittlerweile eingestellt. Neue Teststationen mit differenzierter Personalorganisation, um auch großem Ansturm z.B. am Ferienende (Rückreiseverkehr) begegnen zu können und lange Warteschlangen zu vermeiden, sind in Planung durch die KVB.

Damit ist im Moment (12.07.2020) wieder mehr Verantwortung und Risiko auf das Personal in Allgemeinarztpraxen und in die Allgemeinarztpraxen zurückgefallen und wir haben dies zu managen.

Glücklicherweise sind die Infektionszahlen erfreulich zurückgegangen. Die Ansteckungsgefahr bleibt bestehen, wir werden mit dem Coronavirus in Zukunft leben müssen und vor allem Risikopersonen entsprechend schützen.

An oberster Stelle und uns allen ungewohnt, wenn wir unsere Nächsten “drücken” oder ihnen oder anderen “Lieben” wenigstens die Hand schütteln oder ein anderes Zeichen des Willkommenheissens oder der Begrüßung schenken wollen, ist das Abstandhalten (1,5m). Wir übernehmen so Verantwortung und schützen uns selbst und unsere nächsten Risikopersonen vor Ansteckung mit einer gefährlichen Erkrankung.

Die Corona-Warn-App ist eine weitere Möglichkeit, erhöhte Ansteckungswahrscheinlichkeit – insbesondere Ansteckung an vor- oder asymptomatisch Infizierten zu erkennen.

Der Mund-Nasen-Schutz bleibt eine Maßnahme zum Schutz vor vor- oder asymptomatisch Infizierten und natürlich symptomatisch Infizierten, die noch nicht isoliert sind, vor allem, wenn diese den Mund-Nase-Schutz (auch) tragen.

Besuche in Altenheimen sind weiterhin reglementiert. Hausbesuche bei meinen Altenheimpatienten erfolgen nach wie vor bei Bedarf.

Die neuesten FAQ´s (häufig gestellte Fragen) des Robert-Koch-Institutes auf der Seite des BZgA Infektionsschutz.de (Aktualisierung vom 03.07.2020), auch mit Informationen in arabischer und englischer Sprache.

https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-alt/fragen-und-antworten/sich-und-andere-schuetzen.html

12.07.2020 Dr. Wartner

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